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Benin: Auswärtiges Amt aktualisiert medizinische Reisehinweise - Studiosus - Stand: 11. September 2008
Die internationale Tiergesundheitsorganisation OIE hat in Benin drei neue Fälle von Vogelgrippe bestätigt. Die infizierten Zuchtvögel wurden nach OIE-Berichten auf einem Geflügelmarkt in der Küstenregion des westafrikanischen Staates beschlagnahmt. Erkrankungsfälle bei Menschen wurden bisher nicht gemeldet, ein erhöhtes Risiko für Reisende besteht derzeit nicht.
In seinen am 10. September aktualisierten medizinischen Reisehinweisen informiert das Auswärtige Amt über diese Infektionsfälle. Zudem weist es auf einige neue Cholerafälle in der Küstenmetropole Cotonou hin und schreibt wörtlich:
„Nachdem zunächst am 16.12.2007 nach Angaben der Behörden zwei Fälle von Vogelgrippe durch Keulung der betroffenen Tierbestände bekämpft wurden, sind im Sommer 2008 erneut drei Fälle der Geflügelpest aufgetreten. Die Behörden haben die notwendigen Maßnahmen getroffen.
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In östlichen Stadtteilen Cotonous sind einige Cholerafälle aufgetreten. Es wird geraten, die Vorsorgehinweise (siehe weiter unten) zu beachten!“
Derzeit reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in Benin. Die nächsten Abreisen sind erst wieder Mitte November vorgesehen.
In Reaktion auf das erneute Auftreten der Vogelgrippe werden wir - analog zu unserem Vorgehen in allen Ländern mit nachgewiesenem H5N1-Virus in Zuchttierbeständen - alle unsere Leistungspartner erneut anweisen, unseren Kunden auch in Benin kein Geflügelfleisch zu servieren. Ebenso verzichten wir bereits seit dem Auftreten erster Infektionsfälle im Dezember 2007 auf den Besuch von Marktbereichen, in denen lebendes Geflügel zum Verkauf angeboten wird.
Das Risiko einer Cholera-Infektion besteht v. a. für die in schlechten hygienischen Verhältnissen lebende einheimische Bevölkerung, die Infektionsgefahr für Touristen wird dagegen weiterhin als sehr gering eingestuft.
Mit den Gesundheitshinweisen erhalten unsere Gästen eine Reihe von Gesundheits- und Hygienetipps, die bei entsprechender Beachtung einen entsprechenden Schutz auch vor einer möglichen Cholera-Erkrankung bieten. Vorsorglich werden wir zudem ab sofort alle Benin-Gäste zusammen mit den Reiseunterlagen über die jüngsten Erkrankungsfälle in Cotonou informieren und ihnen nochmals eine strikte Beachtung der empfohlenen Hygiene-Maßnahmen nahelegen.
Wir werden die weitere Entwicklung beobachten und bei Bedarf weitergehende Maßnahmen prüfen.
Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Westafrika-Reisen.
Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement
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Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

