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Bolivien: Auswärtiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweis - Studiosus - Stand: 15. Januar 2009
Aus Protest gegen ein Gesetz, das den Import von Personenautos unterbindet, die älter als fünf Jahre sind, hatten Autohändler im Dezember 2008 mehrfach die bolivianische Grenzstation Richtung Nordchile bei Tambo Quemado blockiert. Nach allen uns aus Bolivien vorliegenden Informationen hat es seit Anfang Januar keine neuen Blockaden dieses wichtigen internationalen Grenzübergangs gegeben. Da die Regierung ihr Gesetz nicht rückgängig gemacht hat, sind neue Protestmaßnahmen jedoch nicht auszuschließen.
Darüber informiert das Auswärtige Amt in seinem am 14. Januar aktualisierten Sicherheitshinweis. Zudem weist das Amt auf mögliche Protestveranstaltungen rund um das am 25. Januar geplante Referendum über eine neue Verfassung hin. Wörtlich heißt es:
„Auf der Fernverkehrsstraße nach Arica (Chile) kommt es an der bolivianischen Grenzstation in Tambo Quemado weiter zu spontanen Straßenblockaden und zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Demonstranten versuchen, die bolivianische Regierung zur Aufhebung bestimmter Importrestriktionen zu bewegen. ... Am 25. Januar 2009 wird es in Bolivien eine Volksbefragung über eine neue Verfassung geben. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es in der Zeit während und nach dem Referendum zu Demonstrationen, Protestveranstaltungen und Unruhen kommt.“
Derzeit reisen keine Gäste von uns in Bolivien. Die nächsten Ankünfte sind wieder ab dem 25. Januar vorgesehen, weitere folgen Anfang Februar.
Wir stehen in engem Kontakt mit unseren bolivianischen Leistungspartnern und unseren Reiseleitern. Sollte es auf den für unsere Reisen relevanten Strecken zwischen dem Titicacasee und La Paz sowie auf der Strecke zwischen La Paz und dem chilenischen Arica zu Protesten und Straßenblockaden kommen, werden wir kurzfristig auf mögliche Gefährdungen reagieren und unsere Programme punktuell den örtlichen Erfordernissen anpassen.
Alle Gäste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes bei Buchung und mit den Reiseunterlagen. Sie sind somit darüber informiert, dass Straßenblockaden und Demonstrationen im Land jederzeit vorkommen können.
Wir werden die weitere Entwicklung sehr aufmerksam verfolgen. Bei Bedarf werden wir weitergehende Maßnahmen prüfen und umgehend informieren.
Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Bolivien-Reisen.
Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

