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10.2.2012 : 17:18 : +0100

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Bolivien: Wiederaufnahme der politischen Gespräche - Studiosus - Stand: 16. September 2008

Nach den bürgerkriegsähnlichen Unruhen im östlichen Tiefland Boliviens haben Vertreter der oppositionellen Provinzgouverneure und die Zentralregierung ihre politischen Gespräche fortgesetzt. Damit wecken sie Hoffnung auf eine baldige Entspannung der schwierigen innenpolitischen Situation. Beide Lager einigten sich am 14. September nach zähen Verhandlungen in La Paz auf Themen und Bedingungen für die Wiederaufnahme des Dialogs. Der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), Jose Insulza, wurde beauftragt, die Gespräche in Bolivien zu begleiten.

 

In Reaktion auf die jüngsten Ereignisse hat das Auswärtige Amt seinen Sicherheitshinweis am 16. September überarbeitet und schreibt nun wörtlich:

 

„Von Reisen in das Departamento Pando im Norden des Landes wird derzeit abgeraten. Die Lage in den übrigen Landesteilen (insbesondere Santa Cruz, Tarija und das Departamento Beni) hat sich in den letzten Tagen weiter beruhigt. Ein erneutes Aufflammen der Unruhen kann jedoch auch in Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Die Flughäfen in den Metropolen des Landes sind geöffnet und operieren normal. Der UEberlandverkehr ist aufgrund von Straßensperren nach wie vor eingeschränkt. Hiervon sind besonders die Fernverkehrsstraßen zwischen Cochabamba und Santa Cruz betroffen. ...Reisenden wird dringend empfohlen, Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen im ganzen Land unbedingt zu meiden und sich über die aktuelle Lage informiert zu halten.“

 

Derzeit befinden sich keine Gäste von uns in Bolivien. Die nächsten Ankünfte sind wieder ab dem 19. September vorgesehen. Bei keiner unserer Reisen ist ein Besuch der Provinzen Pando, Santa Cruz, Tarija oder Beni vorgesehen, in denen es in den letzten Tagen zu gewaltsamen Zusammenstößen kam.

 

Bei unseren Bolivien-Reisen besuchen wir ausschließlich das Hochland zwischen dem Titicacasee, La Paz, Potosi und Sucre. Die Lage in diesem Teil des Landes ist unverändert ruhig. Alle touristischen Reisen können ohne Einschränkungen durchgeführt werden.

 

Trotz der aktuellen Entspannung der Lage stehen wir weiterhin in engem Kontakt mit unseren örtlichen Leistungsträgern. Bei Bedarf ergreifen wir alle notwendigen Maßnahmen, um Protestveranstaltungen und Menschenansammlungen weiträumig zu meiden. Landesweit sind alle Reiseleiter zu erhöhter Vorsicht aufgefordert.

 

Alle unsere Bolivien-Gäste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes bei Buchung und mit den Reiseunterlagen. Sie sind somit grundsätzlich über die seit längerem angespannte Lage im Land informiert.

 

Es besteht weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Bolivien-Reisen.

 

Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement

 

 

 

Studiosus Reisen München GmbH

 

Riesstr. 25, 80992 München

 

HR München B 40171

 

Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch

 

 

 

Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

16.09.2008 16:41 Alter: 3 Jahre