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Ekuador: Spannungen nach kolumbianischem Militärschlag gegen FARC – Studiosus - Stand: 4. März 2008
Nach einem grenzüberschreitenden Militärschlag Kolumbiens gegen ein auf
ekuadorianischer Seite gelegenes Rebellenlager der FARC haben sich die Spannungen
mit dessen Nachbarländern Ekuador und Venezuela verschärft. Kolumbianische Truppen
hatten am 1. März eine Militäraktion gegen das in der Amazonasregion im Nordosten
Ekuadors gelegene Lager durchgeführt und dabei den Vizechef der marxistischen
Guerilla-Truppe sowie weitere Rebellen getötet.
In Reaktion auf diese Vorfälle brach Ekuador am 3. März seine diplomatischen
Beziehungen zu Kolumbien ab. Zudem haben Venezuela und Ekuador ihre Truppenpräsenz
entlang der Grenze verstärkt. Brasilien, Argentinien und Mexiko bemühen sich
aktuell um eine Beilegung der Krise. Internationale Beobachter schließen jedoch eine
weitere Zunahme der Spannungen in der Grenzregion nicht aus.
Derzeit reisen viele Gäste von uns in Ekuador, sie sind allesamt wohlauf. In
Venezuela haben wir momentan keine Gäste. Die nächsten Abreisen sind jedoch ab dem
15. März vorgesehen. Reisen nach Kolumbien bieten wir aktuell nicht an.
Wegen seit langem bestehender Sicherheitsbedenken besuchen wir weder in Ekuador noch
in Venezuela grenznah zu Kolumbien gelegene Regionen. Wir gehend daher davon aus,
dass wir alle Ekuador- bzw. Venezuela-Reisen in den nächsten Wochen wie geplant
durchführen können.
Wir werden die Entwicklung in den kommenden Tage dennoch sehr aufmerksam verfolgen.
Sollte es trotz internationaler Bemühungen zu einer Eskalation in der Grenzregion
kommen, werden wir umgehend weitergehende Maßnahmen prüfen.
Es besteht derzeit kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer
Reisen nach Ekuador bzw. Venezuela.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

