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Georgien: Verletzte bei Ausschreitungen in Tiflis - Studiosus - Stand: 7. Mai 2009
Nach Wochen friedlich verlaufender Proteste gegen Staatspräsident Saakaschwili ist es in Georgien in der Nacht zum 7. Mai erstmals zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Spezialeinheiten der Polizei und Oppositionellen gekommen. Zu dieser Eskalation kam es, als Demonstranten versuchten, die Polizeizentrale der georgischen Hauptstadt zu stürmen. Medienberichten zufolge wurden mehr als 30 Menschen verletzt. Die Opposition kündigte eine Fortsetzung ihrer Proteste bis zum Rücktritt von Saakaschwili an.
Wegen der anhaltenden regierungsfeindlichen Proteste und eines in dieser Woche beginnenden NATO-Manövers bleibt die innenpolitische Lage in Georgien angespannt. Aktuell gilt der am 29. April letztmalig aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes, in dem es wörtlich heißt:
„Für Reisen nach Georgien wird wegen der weiterhin schwierigen Sicherheitslage empfohlen, die Reisenotwendigkeit jeweils sorgfältig zu prüfen. Vor Reisen in die Konfliktgebiete Abchasien und Südossetien sowie in deren unmittelbare Nähe wird gewarnt. ... Anlässlich von bereits seit dem 9. April 2009 andauernden Demonstrationen und damit verbundenen Blockaden im Stadtzentrum von Tiflis wird empfohlen, sich von Menschenansammlungen fernzuhalten.“
Derzeit reisen keine Gäste von uns in Georgien. Die nächsten Abreisen sind wieder ab Ende Mai geplant.
Bei keiner unserer 2009 veröffentlichten Georgien-Reisen schließen wir Aufenthalte in den Landesteilen ein, die Schauplatz von Kampfhandlungen waren bzw. vor deren Besuch das Auswärtige Amt nach wie vor warnt. Zudem sind unsere georgischen Leistungsträger angewiesen, bei Besichtigungsprogrammen in und um Tiflis Demonstrationen großräumig zu meiden. Die weitere Entwicklung der Sicherheitslage beobachten wir sehr aufmerksam. Bei einer Verschlechterung ergreifen wir umgehend alle erforderlichen Maßnahmen. Alle gebuchten Gäste werden wir umgehend per Rundschreiben über die aktuelle Situation im Land informieren.
Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung bzw. Stornierung unserer Georgien-Reisen.
Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement
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Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

