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24.5.2012 : 9:15 : +0200

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Indien: Anschlagserie im westindischen Ahmedabad - Studiosus - Stand: 28. Juli 2008

Einen Tag nach den Explosionen im südindischen Bangalore ist es am 27. Juli abends in der westindischen Stadt Ahmedabad zu einer weiteren Anschlagserie gekommen. Dabei kamen Medienberichten zufolge mindestens 45 Menschen ums Leben. Die durch Zeitzünder ausgelösten Explosionen ereigneten sich innerhalb von 90 Minuten auf mehreren belebten Märkten, in Wohnvierteln und vor Krankenhäusern. In der Zwischenzeit hat sich die muslimische Terrorgruppe „Indische Mudschaheddin“ zu diesen detailliert geplanten Anschlägen bekannt. In Reaktion hierauf haben die indischen Behörden im gesamten Staatsgebiet die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.

Wegen ihres florierenden Textil- und Diamanthandels gilt Ahmedabad als eine der reichsten Städte Indiens. Sie war 2002 Schauplatz schwerer religiös motivierter Unruhen und Zusammenstöße zwischen Moslems und Hindus. Zwar richtete sich dieser Terrorangriff nicht gegen Touristen bzw. gegen touristische Einrichtungen, viele Sprengsätze explodierten jedoch im belebten Marktviertel von Ahmedabad, das auch von Touristen besucht wird.

Derzeit gilt der am 28. Juli in Reaktion auf die Anschläge von Bangalore und Ahmedabad aktualisierte Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes. Darin wird auf die seit Jahren bestehende Gefahr von Anschlägen in Indien hingewiesen, insgesamt aber keine Neubewertung der Sicherheitslage vorgenommen. Wörtlich heißt es:

„In verschiedenen Teilen Indiens kommt es immer wieder zu Terroranschlägen, auch in Gebieten, die normalerweise nicht Hauptziel solcher Anschläge sind. ... Am 25. und 26. Juli 2008 wurden in Bangalore/Karnataka und Ahmedabad/Gujarat Bombenanschläge auf belebte Märkte und andere Ziele verübt, bei denen viele Menschen ums Leben kamen. Weitere Anschläge sowie die Möglichkeit, dass auch bevorzugte Reiseziele von Touristen in Indien mehr als bisher in den Fokus terroristischer Gruppen rücken könnten, sind nicht auszuschließen. Es wird daher generell zu Wachsamkeit geraten, besonders an Feiertagen (Tag der Republik am 26. Januar, Unabhängigkeitstag am 15. August), an denen es erfahrungsgemäß vermehrt zu Drohungen und Anschlägen kommt. Es wird empfohlen, an diesen Tagen Märkte, öffentliche Plätze und große Menschenansammlungen sowie Regierungsgebäude und nationale Wahrzeichen nach Möglichkeit zu meiden.“

Momentan befinden sich viele Gäste von uns in Indien, keine jedoch im Unionsstaat Gujarat und in der Metropole Ahmedabad. Alle unsere Indien-Gäste sind wohlauf. Reisen in den Westen Indiens, bei denen auch ein kurzer Aufenthalt in Ahmedabad vorgesehen ist, sind erst wieder ab Anfang Oktober vorgesehen.

Wir werden die weitere Entwicklung der Lage sehr aufmerksam verfolgen und bei Bedarf umgehend weitergehende Maßnahmen ergreifen.

Alle Gäste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes bei Buchung und mit den Reiseunterlagen. Sie wurden über das im gesamten Land bestehende Risiko von Anschlägen unterrichtet. Ab sofort werden zudem alle Gäste unserer Gujarat-Reisen über den jüngsten Anschlag in Ahmedabad informieren. Bereits seit Jahren sind zudem alle Reiseleiter zu erhöhter Vorsicht und zur Umsetzung der vom Auswärtigen Amt insbesondere für hohe Feiertage empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen aufgefordert.

Es besteht weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Indien-Reisen.


Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch


Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

28.07.2008 15:44 Alter: 4 Jahre