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24.5.2012 : 9:40 : +0200

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Kenia: Entspannung der innenpolitischen Lage – Studiosus - Stand: 29. Februar 2008

Nach Wochen andauernden innenpolitischen Spannungen und blutigen
Auseinandersetzungen in Kenia rechnen nationale und internationale Beobachter nun
mit einer zügigen Entspannung der Lage: Unter Vermittlung des ehemaligen
UN-Generalsekretärs Kofi Annan beschlossen Vertreter der Regierung und der
Opposition am 28. Februar eine Machtteilung und die Bildung einer
Koalitionsregierung. Durch diese Koalitionsvereinbarung ist ein Ende der seit den
Wahlen vom 27. Dezember bestehenden politischen Konfrontation zwischen Präsident
Kibaki und Herausforderer Odinga in Sicht.

Bereits vor dieser politischen Übereinkunft hatte sich die Lage im Land zunehmend
beruhigt, seit Tagen kam es zu keinen weiteren Ausschreitungen. Alle wichtigen
Überlandstraßen sind ungehindert befahrbar, das oeffentliche Leben in den meisten
Landesteilen funktioniert wieder ohne Einschränkungen.

Vor dem Hintergrund dieser positiven Lage-Entwicklung hat das Auswärtige Amt am 29.
Februar seinen Sicherheitshinweis zu Kenia entschärft. Woertlich schreibt das Amt:

„Das Auswärtige Amt rät bei Reisen innerhalb Kenias zu erhoehter Vorsicht und
Wachsamkeit. Dies gilt insbesondere im Rift Valley und den Provinzen Western und
Nyanza und dort vor allem für die Städte Eldoret, Kakamega, Kisumu, Nakuru und
Naivasha.
Am 28. Februar 2008 haben Präsident Kibaki und Oppositionsführer Odinga nach
wochenlangen Bemühungen des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan ein Abkommen
unterzeichnet, in welchem Kibaki als rechtmäßiger Präsident anerkannt und der
Opposition eine Teilhabe an der Macht zuerkannt wird. Dieses Abkommen muss noch
durch Parlamentsbeschlüsse, darunter auch Verfassungsänderungen, umgesetzt werden.
Auch wenn davon auszugehen ist, dass damit die Unruhen und Ausschreitungen, zu denen
es in Kenia nach den Präsidentschaftswahlen vom 27. Dezember 2007 gekommen war,
beendet sein dürften, sollten politische Kundgebungen, Menschenansammlungen sowie
die Nähe der Slumgebiete in Nairobi und anderen Städten weiterhin unbedingt
gemieden werden.“

Derzeit reisen keine Gäste von uns in Kenia. Wir haben aufgrund der anhaltenden
innenpolitischen Krise und der besonderen Gefährdungssituation im Westen in
mehreren Schritten alle Kenia-Reisen mit Abreise bis einschließlich Ende März
abgesagt.

Weitere Kenia-Reisen sind aus saisonalen Gründen erst wieder ab Anfang Juli
vorgesehen. Aufgrund der aktuellen deutlichen Entspannung der Lage gehen wir davon
aus, dass wir ab diesem Zeitpunkt alle unsere Kenia-Reisen wie vorgesehen
durchführen koennen.

Wir verfolgen jedoch die weitere Entwicklung sehr aufmerksam. Sollte es zu neuen
Spannungen und Auseinandersetzungen kommen, werden wir selbstverständlich umgehend
darauf reagieren. Alle bis zum Jahresende gebuchten Kenia-Gäste werden ab sofort
umgehend per Rundschreiben über die aktuelle Lage informiert.



Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch


Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

29.02.2008 01:19 Alter: 4 Jahre