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Kenia: Entwicklung weiter ungewiss - Studiosus - Stand: 12. Februar 2008
Trotz der unter internationaler Vermittlung in den letzten Tagen erzielten
vorsichtigen Annäherung der Konfliktparteien ist ein schnelles Ende der
innenpolitischen Auseinandersetzungen in Kenia nicht in Sicht. Der
Oppositionskandidat Odinga forderte in seiner jüngsten Stellungnahme erneut den
Rücktritt von StaatsPräsident Kibaki bzw. eine Wiederholung der umstrittenen
Präsidentschaftswahl vom 27. Dezember 2007. Die Lage in den am stärksten
betroffenen Landesteilen hat sich zwar etwas beruhigt, neue Auseinandersetzungen
sind jedoch weiterhin möglich.
Vor diesem Hintergrund rät das Auswärtige Amt auch in seinem letztmalig am 7.
Februar aktualisierten Reisehinweis von allen nicht notwendigen, und somit auch
touristischen, Reisen nach Kenia ab und schreibt wörtlich:
„Von nicht notwendigen Reisen nach Kenia wird derzeit abgeraten. Die Unruhen und
Ausschreitungen, zu denen es in Kenia nach den Präsidentschaftswahlen vom 27.
Dezember 2007 gekommen war, sind vorerst weitgehend abgeflaut. Vereinzelt kommt es
jedoch noch zu begrenzten Ausschreitungen. ... Kofi Annans seit 24. Januar 2008
laufende Bemühungen um Vermittlung zwischen Präsident Kibaki und
Oppositionsführer Odinga und um eine politische Lösung des Konflikts haben bisher
nicht zu einem greifbaren Ergebnis und zu echter Bewegung in den entscheidenden
Machtfragen geführt. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die fortdauernde
Enttäuschung des Oppositionslagers etwa nach einer angekündigten temporären
Ausreise von Kofi Annan zu einem Wiederaufflammen der Unruhen und zu neuerlicher
Gewaltanwendung führt. Von Ausschreitungen betroffen waren bisher hauptsächlich
die Innenstadt und die Slumgebiete Nairobis sowie u.a. die Städte Eldoret, Kisumu,
Kakamega und Mombasa betroffen. Im Falle eines Wiederaufflackerns von Unruhen
könnten diese Städte erneut Schauplätze sein. Von Reisen in das Rift Valley und
die Provinzen Western und Nyanza wird nach wie vor abgeraten; dringend abgeraten
wird von Reisen in die Städte Eldoret, Kakamega, Kisumu, Nakuru und Naivasha....“
Derzeit reisen keine Gäste von uns in Kenia. Wir hatten aufgrund der aktuellen
innenpolitischen Krise in mehreren Schritten alle Kenia-Reisen mit Abreise bis
einschließlich 29. Februar abgesagt.
Eine weitere Reise nach Kenia ist wieder am 14. März vorgesehen. Da aktuell keine
grundlegende Entspannung zu erkennen ist und das Auswärtige Amt weiterhin von allen
nicht notwendigen Reisen ins Land abrät, werden wir auch diese Reise absagen. Den
betroffenen Gästen empfehlen wir als Alternative eine fast zeitgleich stattfindende
Tansania-Reise. Betroffene Kunden werden umgehend informiert. Weitere Kenia-Reisen
sind aus saisonalen Gründen erst wieder ab Anfang Juli vorgesehen.
Wir verfolgen die Entwicklung in Kenia sehr aufmerksam und prüfen bei Bedarf
weitergehende Maßnahmen für die ab Anfang Juli geplanten Reisen. Alle gebuchten
Gäste mit Abreise bis zum 31. Dezember 2008 werden wir umgehend über die aktuelle
Situation unterrichten.
Wegen der anhaltend schwierigen Lage im Land gilt bis auf Weiteres ein Recht auf
kostenlose Umbuchung aller Kenia-Reisen bis vier Wochen vor Abreise.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

