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Kirgisistan: Auswärtiges Amt entschärft Sicherheitshinweis - Studiosus - Stand: 26. Mai 2010
Die Lage im Süden Kirgisistans und insbesondere in der Provinz Dschalal-Abad bleibt angespannt. Mitte Mai waren bei Straßenschlachten in Dschalal-Abad mehrere Menschen ums Leben gekommen. Um neue Unruhen in der Region zu verhindern, wurden Truppen in das Gebiet entsandt und bis zum 1. Juni der Ausnahmezustand verhängt. Die jüngsten Ausschreitungen blieben regional begrenzt, eine ursprünglich befürchtete Ausbreitung auf den Norden des Landes und insbesondere auf die Hauptstadt Bischkek gab es nicht.
Um die angespannte Lage insgesamt zu stabilisieren, hat die Übergangsregierung am 19. Mai die für Oktober 2010 geplanten Präsidentenwahlen auf Ende 2011 verlegt. Zusammen mit einem Verfassungsreferendum soll die Bevölkerung am 27. Juni über diesen Regierungsbeschluss abstimmen.
Vor diesem Hintergrund hat das Auswärtige Amt am 25. Mai seinen Sicherheitshinweis erneut aktualisiert. Es rät nun nicht mehr von Reisen nach Kirgisistan ab und schreibt wörtlich:
„Trotz generell positiver Entwicklung der Sicherheitslage in Kirgisistan in den letzten Wochen bleibt die Lage fragil. Im Norden des Landes war es am Ende der 40tägigen Trauerzeit (17. Mai) nicht zu den erwarteten Zwischenfällen gekommen; im Süden gab es jedoch auch gewaltsame Manifestationen. Auch wenn die Lage derzeit ruhig ist, kann es insbesondere im Süden jederzeit wieder zu Gewaltausbrüchen kommen. Das Auswärtige Amt bittet alle deutschen und europäischen Staatsangehörigen bei Reisen nach Kirgisistan und innerhalb des Landes, vor allem im Süden, um Vorsicht und empfiehlt, Menschenansammlungen zu meiden und nach Einbruch der Dunkelheit möglichst nicht mehr unterwegs zu sein.“
Aktuell reisen keine Gäste von uns in Kirgisistan. Die nächsten Zentralasien-Reisen führen ab Anfang Juni wieder in den Norden Kirgisistans. Nach erneuter sorgfältiger Analyse der aktuellen Lage gehen wir davon aus, dass wir diese Reisen wie geplant durchführen können. Alle betroffenen Gäste werden von uns informiert.
Reisen, die auch in den Süden Kirgisistans führen, sind ab der zweiten Juli-Hälfte geplant. Bei diesen Reisen ist kein Aufenthalt in der Provinz Dschalal-Abad vorgesehen. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir auch den geplanten zweitägigen Aufenthalt in der Südprovinz Osch nur im Falle einer nachhaltigen Beruhigung der allgemeinen Lage im Süden durchführen können. Wir werden daher auch diese Gäste per Rundschreiben informieren und ihnen für die entsprechenden Reisetage ein attraktives Ersatzprogramm anbieten.
Die weitere Entwicklung in Kirgisistan verfolgen wir sehr aufmerksam. Bei Bedarf ergreifen wir auch kurzfristig alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen. Grundsätzlich sind Reiseleiter und kirgisische Leistungspartner zu erhöhter Vorsicht und zur strikten und weiträumigen Meidung aller politischer Kundgebungen und Proteste aufgefordert.
Mit Ausnahme von Reisen, die auch in den Süden Kirgisistans führen, besteht derzeit kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Kirgisistan-Reisen.
Mit freundlichen Grüssen
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

