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24.5.2012 : 9:56 : +0200

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Madagaskar: Auswärtiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweis - Studiosus - Stand: 17. September 2009

In Madagaskar ist kein Ende der seit Anfang 2009 schwelenden innenpolitischen Krise in Sicht. Zwar konnten sich die zerstritten Parteien in den letzten Wochen auf die Abhaltung von Neuwahlen einigen, Staatspräsident Rajoelina will jedoch bis zum Wahltermin als Übergangspräsident im Amt bleiben. Sein Vorgänger fordert dagegen eine vorübergehende Machtübernahme durch eine Militärregierung, was wiederum vom Militär abgelehnt wird. Vor diesem Hintergrund ist es in den letzten Tagen in der madagassischen Hauptstadt zu neuen Protesten und gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der verfeindeten politischen Lager gekommen. 

In Reaktion auf die jüngste Entwicklung hat das Auswärtige Amt am 17. September seinen Sicherheitshinweis zu Madagaskar aktualisiert. Es rät nun, die Innenbezirke der Hauptstadt Antananarivo zu meiden, und schreibt wörtlich: 

„Die seit Ende Januar diesen Jahres andauernde politische Krise ist bisher nicht gelöst, eine Rückkehr zu politischer und wirtschaftlicher Stabilität gegenwärtig noch nicht abzusehen. Jederzeit mögliche politisch motivierte Demonstrationen können leicht in gewalttätige Auseinandersetzungen münden, die sich auch gegen Ausländer richten könnten. Besucher sollten besondere Vorsicht walten lassen und den Innenstadtbereich Antananarivos meiden. 

In letzter Zeit ist ein deutlicher Anstieg der Kriminalität zu verzeichnen. Taschendiebstähle und bewaffnete Raubüberfälle - auch am Tag - sind nicht auszuschließen. Betroffen sind vor allem die Hauptstadt Antananarivo und hier insbesondere das Stadtzentrum um Analekely und die Avenue de l'Independance.“ 

Derzeit reisen keine Gäste von uns in Madagaskar. Die nächste Reise beginnt am 27. September. Weitere Abreisen folgen im Oktober. 

In Reaktion auf die erneute Verschärfung der Lage in der Hauptstadt werden wir bis auf Weiteres unsere Reiseprogramme geringfügig umstellen und auf alle Besichtigungen und Hotelübernachtungen im Zentrum von Antananarivo verzichten. Betroffene Kunden informieren wir umgehend per Rundschreiben. 

Die weitere Entwicklung verfolgen wir sehr aufmerksam, im Falle einer Eskalation der innenpolitischen Situation werden wir umgehend reagieren und informieren. Auch wenn die Lage außerhalb der Hauptstadt bisher ruhig geblieben ist, sind alle unsere Reiseleiter und Leistungspartner im ganzen Land zu erhöhter Vorsicht aufgefordert. 

Es besteht derzeit kein Recht auf kostenlose Umbuchung bzw. Stornierung unserer Madagaskar-Reisen. 

Mit freundlichen Grüssen

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch

Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

17.09.2009 00:18 Alter: 3 Jahre