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Madagaskar: Lage-Beruhigung in Antananarivo - Studiosus - Stand: 2. Juni 2009
Nach dem gewaltsamen Umsturz und der Amtseinführung des jetzigen Staatspräsidenten Andry Rajölina im März 2009 ist kein Ende der seit Anfang des Jahres schwelenden innenpolitischen Krise in Madagaskar in Sicht. Die von der UNO und der Afrikanischen Union vermittelten Krisengespräche wurden in der letzten Maiwoche abgebrochen. Zwar hatten sich die beiden Lager grundsätzlich auf Neuwahlen innerhalb von 14 Monaten verständigt, über die Aufteilung der Macht innerhalb einer Übergangsregierung wurde aber keine Einigung erzielt. Aufgrund eines Verbots öffentlicher Proteste hat sich die Lage insbesondere in der Hauptstadt Antanananrivo jedoch oberflächlich beruhigt.
In seinem am 2. Juni aktualisierten Sicherheitshinweis rät das Auswäritge Amt nicht mehr von Reisen nach Antananarivo ab, weist aber auf die anhaltend schwierige innenpolitische Lage im Lande hin und schreibt wörtlich:
„Madagaskar befindet sich seit Ende Januar 2009 in einer innenpolitischen Krise. Am 17. März 2009 fand ein nichtdemokratischer Regierungswechsel mit der Ernennung eines „Übergangspräsidenten“ statt. Der politische Konflikt ist bisher nicht gelöst. Die baldige Rückkehr zu einer politischen und wirtschaftlichen Stabilität ist nicht abzusehen. Es wird empfohlen, vor allem in der Hauptstadt Antananarivo Demonstrationen und größere Menschenansammlungen zu meiden. Die Schwerpunktgebiete des Tourismus außerhalb der Hauptstadt blieben seit den Ausschreitungen im Februar bisher unbeeinträchtigt von weiteren Zwischenfällen. Der inländische Flugverkehr verläuft wieder normal, wenn auch mit reduzierten Frequenzen.“
Derzeit reisen keine Gäste von uns in Madagaskar. In Reaktion auf die wochenlangen gewaltsamen Auseinandersetzungen in mehreren Städten und insbesondere in der Hauptstadt Antananarivo sahen wir uns gezwungen, schrittweise alle bis Anfang August geplanten Madagaskar-Reisen abzusagen.
Die nächsten Abreisen sind wieder ab September vorgesehen. Aufgrund der aktuellen Lage-Beruhigung in der Hauptstadt sehen wir nun die Möglichkeit, diese Reisen wie geplant durchzuführen.
Wir verfolgen die weitere Entwicklung sehr aufmerksam. Sollte es zu neuen gewalttätigen Auseinandersetzungen kommen, werden wir umgehend reagieren und bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste notwendigen Maßnahmen ergreifen.
Reiseleiter und madagassische Leistungspartner verpflichten wir zur strikten Beachtung der vom Auswärtigen Amt empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen. Dies betrifft insbesondere das Vermeiden von Demonstrationen und größeren Menschenansammlungen in den Städten des Landes.
Es besteht ab sofort kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Madagaskar-Reisen
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Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

