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Nicaragua: Es droht eine erneute Familiendiktatur
Vor der kommenden Kommunalwahl in Nicaragua hat Präsident Ortega wichtige Oppositionsparteien verboten, was dazu führt, dass das Ergebnis bereits feststeht. Der linksgerichtete Sandinist Ortega. In einer rebellischen Region des Landes wird erst garnicht gewählt. Ortega begründet diesen Schritt damit, dass dort wegen den Hurrikan-Schäden keine geordnete Stimmabgabe möglich sei. Um diesen Schritt ermöglichen zu können, hat er Unterstützung der Kirche und eines wegen Korruption inhaftierten Ex-Präsidenten. Seine Kritiker werfen ihm vor keine linksgerichte Regierung zu führen, die den Willen des Volks vertritt, sondern eine Familiendiktatur zu errichten. Diese gab es schon einmal. Sie wurde nach langen Kämpfen von den Sandinisten selbst gestürzt.

