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Sahararegion: Auswaärtiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweis - Studiosus - Stand: 4. Januar 2010
Sahararegion: Auswaärtiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweis - Studiosus - Stand: 4. Januar 2010
Das Auswaärtige Amt hat seinen Sicherheitshinweis für zwölf Länder der Sahararegion erneut überarbeitet und in Teilen verschärft. Hintergrund sind zunehmende Aktivitäten von terroristischen Gruppierungen, erneute Entführungen von westlichen Ausländern in Niger, Mali und Mauretanien und mehrere in abgelegenen Wüstenregionen geplante Sport- und Kulturveranstaltungen. Das Amt rät in allen betroffenen Ländern weiterhin eindringlich von Reisen in abgelegene und nicht hinreichend geschützte Regionen in der Sahara und ihren Randgebieten ab und schreibt wörtlich:
„In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQiM) suchen derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung; in Niger, Mali und Mauretanien kam es auch in jüngster Zeit zu Entführungen. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswaärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Deutlich erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. In einigen Gebieten, insbesondere in der Sahel-Sahara-Region, sind Sport- und Kulturveranstaltungen wie Wüsten-Rallyes oder Musikfestivals mit erheblichen Anschlags- und Entführungsrisiken verbunden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswaärtige Amt rät daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.“
Aus Sicherheitsgründen bieten wir aktuell keine Reisen nach Algerien, Burkina Faso, Mali, Mauretanien, Niger, Senegal und Tschad an.
Reisen nach Libyen, Tunesien und in den Sudan führen wir derzeit aus saisonalen Gründen nicht durch. Die nächsten Aufenthalte sind ab Anfang Februar geplant.
Viele Gäste befinden sich im Moment in Marokko und Ägypten, weitere Reisen beginnen in dichter Reihenfolge in den nächsten Tagen.
In Reaktion auf die angespannte Sicherheitslage in vielen Teilen der Sahararegion haben wir bereits in den vergangenen Monaten umfangreiche Maßnahmen ergriffen. Reisen in die Wüstenregionen Südlibyens wurden abgesagt, alle Reiserouten in den anderen Ländern überprüft und bei einigen Tunesien- und Marokko-Reisen geplante Zeltübernachtungen durch Hotelübernachtungen ersetzt.
Grundsätzlich bewegen wir uns in keinem der genannten Länder in den vom Auswaärtigen Amt angesprochenen entlegenen, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherten Gegenden der Sahara und ihrer Randbereiche.
Wir werden die weitere Entwicklung der Lage in der Region sehr aufmerksam beobachten und bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste notwendigen Maßnahmen ergreifen.
Alle Gäste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis bei Buchung und mit den Reiseunterlagen. Zudem informieren wir alle Kunden, die in den nächsten Wochen in die Region reisen, per Rundschreiben über die neue Sicherheitseinschätzung des Auswaärtigen Amtes. Gäste, die sich momentan in der Region befinden, erhalten diese Informationen über ihre Reiseleiter.
Unabhängig von dieser neuen Sicherheitseinschätzung des Auswaärtigen Amtes bieten wir auch im Jahr 2010 allen Gästen nach Ägypten und in den Sudan ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Reisebeginn.
Mit freundlichen Grüssen
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

