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24.5.2012 : 12:48 : +0200

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Sahararegion: Auswärtiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweis erneut - Studiosus - Stand: 20. Mai 2009

Vor dem Hintergrund einer anhaltenden Verschlechterung der Sicherheitslage hat das Auswärtige Amt am 19. Mai seinen allgemeinen Sicherheitshinweis für die elf Länder der Sahararegion erneut überarbeitet und verschärft. Das Amt rät darin weiterhin eindringlich von allen Reisen in abgelegene und nicht hinreichend geschützte Regionen in der Sahara und ihren Randgebieten ab. Wörtlich heißt es: 

„In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Al-Qaida im Maghreb (AQM) sucht derzeit gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Wirksame Gegenmaßnahmen gegen diese Terrorgruppe zeichnen sich nicht ab. Es ist, wie aktuelle Hinweise bestätigen, jederzeit mit weiteren Entführungen westlicher Staatsangehöriger zu rechnen. Gerade auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab. Die Sicherheitsrisiken für Reisende differieren von Land zu Land und sind regelmäßig selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher dringend, die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten. Erhöhte Anschlagsrisiken bestehen für touristische Ziele wie Hotels, Bars und Diskotheken sowie alle Orte, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren. Beachten Sie auch hierzu die landesspezifischen Sicherheitshinweise.“

Das Auswärtige Amt verweist in seinem Hinweis sehr deutlich auf die länderspezifischen Sicherheitshinweise und auf die unterschiedliche Sicherheitslage in den elf an die Sahara angrenzenden Ländern. 

Aus Sicherheitsgründen bieten wir aktuell keine Reisen nach Algerien, Mauretanien, Tschad, Niger und Burkina Faso an. Aus saisonalen Gründen führen wir derzeit auch keine Reisen nach Libyen, Tunesien, Ägypten, Sudan und Mali durch. Die nächsten Abreisen in diese Länder sind wieder ab Ende August vorgesehen. In Marokko reisen noch viele Gäste von uns. Weitere Abreisen folgen ab dem 23. Mai. 

In Reaktion auf die Sicherheitslage in der Sahararegion hatten wir bereits Reisen in die Wüstenregionen Südlibyens abgesagt, alle Reiserouten in den anderen Sahara-Anrainern überprüft und geplante Zeltübernachtungen durch Hotelübernachtungen ersetzt.

Grundsätzlich bewegen wir uns in keinem der genannten Länder in den vom Auswärtigen Amt angesprochenen entlegenen, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherten Gegenden der Sahara und ihrer Randbereiche. 

Wir werden die weitere Entwicklung der Sicherheitslage sehr aufmerksam beobachten und bei Bedarf alle für die Sicherheit unserer Gäste notwendigen Maßnahmen ergreifen. Alle gebuchten Gäste erhalten den jeweils aktuellen Sicherheitshinweis bei Buchung und mit den Reiseunterlagen. Zudem informieren wir alle in den nächsten Wochen in die Region reisenden Gäste per Rundschreiben über die neue Sicherheitseinschätzung des Auswärtigen Amtes, aktuell in der Region reisende Gäste informieren wir über ihre Reiseleiter. 

Unabhängig von dieser neuen Sicherheitseinschätzung des Auswärtigen Amtes bieten wir in diesem Jahr allen Gästen nach Marokko, Tunesien, Libyen, Ägypten und in den Sudan ein Recht auf kostenlose Umbuchung bis vier Wochen vor Reisebeginn. 



Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement


Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch

Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

20.05.2009 00:32 Alter: 3 Jahre