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Sahararegion: Auswärtiges Amt aktualisiert Sicherheitshinweise für Sahara-Anrainer - Studiosus - Stand: 15. Mai 2009
Das Auswärtige Amt hat am 15. Mai die Sicherheitshinweise zu Ägypten, Algerien, Mauretanien, Tschad, Marokko, Tunesien, Libyen, Niger, Sudan, Burkina Faso und Mali aktualisiert. Wörtlich heißt es:
"In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern wächst die Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. (...) Das Auswärtige Amt rät von Reisen in entlegene, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherte Gebiete der Sahara und ihrer Randbereiche eindringlich ab und fordert Reisende dringend auf, die länderspezifischen Sicherheitshinweise sorgfältig zu beachten. Erhöhte Anschlagsrisiken bestehen für touristische Ziele wie Hotels, Bars und Diskotheken sowie alle Orte, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren."
Bereits im April hatte das Auswärtige Amt über eine Verschlechterung der Sicherheitslage in der Sahara und in nicht hinreichend gesicherten angrenzenden Gebieten informiert. Daraufhin hatten wir unsere Reisen in den Süden Libyens für den Rest der Jahres abgesagt und in Marokko und Tunesien geplante Zeltübernachtungen in der Wüste durch Hotelübernachtungen in Städten ersetzt.
Da der Hinweis auf erhöhte Anschlagsrisiken für touristische Ziele für alle elf an die Sahara angrenzende Länder gleichlautend eingefügt wurde, gehen wir derzeit davon aus, dass es sich um allgemeine Erkenntnisse für den Großraum Sahara handelt und keine konkreten Informationen für ein einzelnes Land vorliegen.
In Algerien, Mauretanien, Tschad, Niger und Burkina Faso führen wir keine Reisen durch. In Libyen, Tunesien, Ägypten, Sudan und Mali führen wir aus saisonalen Gründen momentan keine Reisen durch. In Marokko geht die Frühjahrssaison zu Ende. Es sind noch vier Gruppen von uns im Land, bis Anfang August sind noch mehrere Abreisen vorgesehen.
In Marokko und Tunesien bewegen wir uns im Rahmen unserer Reisen nicht in den vom Auswärtigen Amt angesprochenen entlegenen, nicht hinreichend durch wirksame Polizei- oder Militärpräsenz gesicherten Gegenden der Sahara und ihrer Randbereiche. Schon in den Ländereinleitungsseiten des Katalogs weisen wir darauf hin, dass das Auswärtige Amt landesweit eine unverändert hohe Gefahr von Anschlägen sieht.
Alle Libyen-Reisen, die nicht in die genannten Regionen im Süden führen, führen wir weiterhin ohne Einschränkungen durch.
Gäste nach Marokko, Tunesien und Libyen haben die Möglichkeit, bis vier Wochen vor Reisebeginn kostenlos umzubuchen. Darüber hinaus besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchungen oder Stornierungen.
Bei der Planung unserer Mali-Reisen verzichten wir auf Aufenthalte in allen Landesteilen, vor deren Besuch das Auswärtige Amt warnt bzw. abrät. Wir bewegen uns in Mali ausschließlich in Regionen südlich der Sahara zwischen Bamako und Timbuktu. Es besteht deswegen kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Mali-Reisen.
Alle bis Ende Mai gebuchten Gäste der genannten Länder werden wir umgehend per Rundschreiben informieren, vor Ort befindliche Gruppen werden durch den Reiseleiter von der Änderung des Sicherheitshinweises informiert, künftige Kunden erhalten den aktuellen Sicherheitshinweis mit ihren Reiseunterlagen.
Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

