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Samoa: Größere Zerstörungen durch Tsunami - Studiosus - Stand: 30. September 2009
Ein schweres Seebeben der Stärke 8,3 nach Richter mit Epizentrum südwestlich von Samoa hat in Teilen des Südpazifiks einen Tsunami ausgelöst. Besonders betroffen waren die im Umkreis des Epizentrums gelegenen Inseln Tonga und Samoa. Die größten Schäden entstanden nach bisherigen Erkenntnissen entlang der Südküste der samoischen Hauptinsel Upolu sowie im benachbarten Amerikanisch-Samoa. Jüngsten Medienberichten zufolge kamen allein auf Upolu bis zu 100 Menschen ums Leben. Die Tsunami-Wellen erreichten auch die westlich des Epizentrums gelegene Insel Tonga. Dort fielen die Schäden nach allen bisher vorliegenden Erkenntnissen deutlich geringer aus.
Für die gesamte Pazifikregion einschließlich Neuseelands wurde eine Tsunami-Warnung ausgesprochen, die in der Zwischenzeit teilweise wieder entschärft wurde.
In Reaktion auf diese Ereignisse hat das Auswärtige Amt am 30. September folgenden aktuellen Hinweis in seine Länderinformationen zu Samoa und zu weiteren Staaten der Südsee-Region eingefügt:
„In der Nacht vom 29.09. zum 30.09.2009 ereignete sich im Pazifik südwestlich der amerikanischen Samoa-Inseln ein Seebeben der Stärke 8,3. Für die Region wurde eine Tsunami-Warnung ausgelöst. .... In Neuseeland und den übrigen betroffenen pazifischen Inseln sind ebenfalls Warnungen über Frühwarnsysteme ausgerufen worden. Eine erste für 10:00 Uhr Ortszeit am Morgen des 30.09.09 an der Ostküste Neuseelands erwartete Welle blieb zunächst aus. Die neuseeländischen Zivilschutzbehörden raten vorsorglich bis auf weiteres von Aufenthalten an Stränden und in unmittelbarer Nähe der Küste ab. Das Auswärtige Amt empfiehlt Deutschen in der Region, den Anweisungen der örtlichen Sicherheitsbehörden Folge zu leisten.“
Derzeit reisen keine Gäste von uns auf Samoa bzw. Tonga. Südsee-Reisen mit Aufenthalt auf Samoa sind jedoch wieder ab dem 4. Oktober vorgesehen.
Aufgrund des Ausmaßes der entstandenen Schäden gehen wir davon aus, dass bis auf Weiteres keine Aufenthalte an den betroffenen Küstenabschnitten möglich sind. Wir werden die Lage auf den einzelnen Südseeinseln sehr sorgfältig prüfen, den Gästen bei Bedarf Alternativroutings anbieten und diese umgehend informieren.
Grundsätzlich besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Neuseeland und in die Südsee. Sollten bei einzelnen Reisen größere Umroutungen und Programmänderungen erforderlich sein, werden wir den Gästen dieser Reisen ein erweitertes Umbuchungs- bzw. Stornorecht einräumen.
Mit freundlichen Grüssen
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

