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24.5.2012 : 12:55 : +0200

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Serbien: Schwere Ausschreitungen in Belgrad - Studiosus - Stand: 22. Februar 2008

m Rande einer Großdemonstration ist es am 21. Februar abends im Zentrum der
serbischen Hauptstadt Belgrad zu schweren Ausschreitungen gekommen. Die
Massenkundgebung richtete sich gegen die am 17. Februar von der kosovarischen Regierung einseitig verkündete Unabhängigkeit. Mehrere hundert Demonstranten besetzten vorübergehend die US-Botschaft und steckten sie in Brand. Auch die Vertretungen von Deutschland, der Türkei und Bosnien-Herzegowina gerieten ins Visier der Masse. In der Altstadt wurden Busse, Kioske und ein Schnellrestaurant in Brand gesteckt. Wie Medien berichten, wurde die Polizei erst nach einigen Stunden
Herr der Lage.

Seit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung der ehemaligen serbischen Provinz Kosovo und der nachfolgenden Anerkennung des Landes durch mehrere westliche Länder ist die öffentliche Stimmung in Serbien aufgeheizt. Weitere, auch gewaltsame,
Demonstrationen und Ausschreitungen sind nicht auszuschließen.

In seinem letztmalig am 20. Februar aktualisierten Sicherheitshinweis weist das
Auswärtige Amt auf diesen Umstand hin und rät wegen der insgesamt angespannten Lage im Land zur Vorsicht. Wörtlich heißt es:

„Kosovo hat sich am 17.02.2008 einseitig für unabhängig erklärt. Am 20.02.2008 hat die Bundesregierung die völkerrechtliche Anerkennung des Kosovo beschlossen. In Verbindung hiermit muss in Serbien mit Demonstrationen gerechnet werden. Die Sicherheitslage kann sich daher rasch ändern. ... Generell wird bei Reisen nach Serbien im Hinblick auf die Statuslösung des Kosovo empfohlen, sich durch die
Medien über die aktuelle Lage unterrichtet zu halten. ... Menschenansammlungen sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Unter Umständen kann es geboten sein,
sich nicht als Ausländer zu erkennen zu geben.“

Derzeit reisen aus saisonalen Gründen keine Gäste von uns in Serbien. Wir besuchen das Land ausschließlich im Rahmen einer umfassenden Reise in der Balkanregion. Die nächste Abreise ist am 26. April vorgesehen, die Einreise nach Serbien am 1. Mai.
Weitere Abreisen sind im Mai geplant. Ein Besuch des Kosovo ist bei keiner unserer Reisen vorgesehen.

Wir gehen davon aus, dass sich die Lage in Serbien bis Ende April wieder beruhigt. Dennoch verfolgen wir die Entwicklung sehr aufmerksam und prüfen bei Bedarf weitergehende Maßnahmen. Unsere Serbien-Gäste werden wir umgehend per Rundschreiben informieren.

Es besteht derzeit kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen in die Region.


Mit freundlichen Grüßen

Ihr Studiosus-Sicherheitsmanagement

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch


Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

22.02.2008 18:12 Alter: 4 Jahre