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Südafrika: Cholerafälle im Grenzgebiet zu Simbabwe - Studiosus - Stand: 2. Dezember 2008
Im Zusammenhang mit der aktuellen Cholera-Epidemie im benachbarten Simbabwe verzeichnen südafrikanische Gesundheitsbehörden in jüngster Zeit eine Zunahme von Neuerkrankungen in den Grenzregionen zum Nachbarland. Aktuell besonders betroffen ist die südafrikanische Grenzstadt Musina.
Darüber informiert das Auswärtige Amt in seinem am 1. Dezember aktualisierten Reisehinweis und schreibt wörtlich:
„Im Nachbarland Zimbabwe grassiert derzeit eine Choleraepidemie. Aus den Krankenhäusern in der südafrikanischen Grenzregion (Limpopo, Musina und Beitbridge) sind bereits Choleraerkrankungen und erste Todesfälle gemeldet worden. Die Gefahr einer Choleraepidemie besteht aber derzeit nicht und nach Aussagen der südafrikanischen Gesundheitsbehörden ist die Situation in Südafrika überschaubar und kann von den Behörden bewältigt werden Bei Reisen in diese Region sollten die einschlägigen Hygieneregeln beachtet werden - auf diese Weise können auch die meisten übrigen Durchfallerkrankungen vermieden werden: Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes oder abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmittel gilt: Kochen, Schälen oder Desinfizieren. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht durchführen, Einmalhandtücher verwenden.“
Derzeit reisen viele Gäste von uns in Südafrika, weitere Abreisen sind in dichter Reihenfolge in den nächsten Wochen vorgesehen. Die von den jüngsten Cholera-Fällen betroffenen Grenzgebiete im Norden des Landes werden bei keiner unserer Reisen besucht. Ebenso bieten wir keine Reisen nach Simbabwe an.
Ein Erkrankungsrisiko trifft vor allem die in schlechten hygienischen Verhältnissen lebende, ärmere einheimische Bevölkerung. Die Infektionsgefahr für Touristen wird dagegen als sehr gering eingestuft. Allen Südafrika-Reisenden wird jedoch in jedem Fall eine strikte Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygiene empfohlen.
Mit ihren Gesundheitshinweisen erhalten unsere Gäste eine Reihe von Gesundheits- und Hygienetipps, die bei entsprechender Beachtung einen Schutz auch vor einer möglichen Cholera-Erkrankung bieten. Zudem werden wir ab sofort alle unsere Südafrika-Gäste zusammen mit den Reiseunterlagen über den jüngsten Ausbruch der Cholera im Grenzgebiet zu Simbabwe informieren und ihnen vorsorglich nochmals landesweit eine strikte Beachtung der empfohlenen Hygiene-Maßnahmen nahelegen.
Wir werden die Situation aufmerksam verfolgen und bei Bedarf weitergehende Maßnahmen prüfen.
Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Reisen nach Südafrika.
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Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

