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Tansania: Gewaltsame Proteste bei Wählerregistrierung auf Sansibar - Studiosus - Stand: 17. September 2009
Rund um die Registrierung für die 2010 geplanten landesweiten Wahlen ist es in den letzten Tagen auf der Inselgruppe Sansibar zu gewaltsamen Protesten und lokalen Ausschreitungen gekommen. Betroffen waren bisher hauptsächlich die nördlichen Bezirke Konde und Wete auf der Insel Pemba, in geringerem Maße auch der Süden Pembas sowie die Hauptinsel Sansibar / Unguja.
Nach gewalttätigen Protesten im Juli 2009 war die Wählerregistrierung bereits für mehrere Wochen unterbrochen worden, erst vor kurzem haben die Wahlämter wieder ihre Arbeit aufgenommen. Anlass der Proteste sind Manipulationsvorwürfe der oppositionellen Civic United Front (CUF).
Vor diesem Hintergrund hat das Auswärtige Amt am 15. September folgenden aktuellen Hinweis in seinen Sicherheitshinweis zu Tansania eingefügt:
„In Sansibar hat der Registrierungsprozess für die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen 2010 begonnen. Dabei ist es vereinzelt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Anhängern der Oppositionspartei CUF und Regierungskräften gekommen. CUF hat inzwischen zum Boykott der Registrierung aufgerufen. Weitere Zwischenfälle sind nicht auszuschließen.
Reisenden nach Sansibar (Inseln Pemba und Unguja) wird empfohlen, sich von Menschenansammlungen fernzuhalten und sich regelmäßig über die Sicherheitslage in von ihnen besuchten Gebieten zu informieren.“
Derzeit reisen Gäste von uns auf Sansibar / Unguja. Die Gäste sind allesamt wohlauf, alle Reiseprogramme konnten ohne Einschränkungen durchgeführt werden. Weitere Ankünfte sind wieder ab Anfang Oktober vorgesehen. Aufenthalte auf der Insel Pemba sind in den nächsten Wochen nicht geplant.
Wir werden ab sofort alle unsere Sansibar-Gäste - in einem ersten Schritt mit Abreise bis Jahresende - per Rundschreiben über die aktuelle Lage informieren. Reiseleiter und örtliche Leistungsträger fordern wir zu erhöhter Vorsicht und zur weiträumigen Vermeidung von Protestkundgebungen auf. Die Entwicklung der Situation beobachten wir sehr aufmerksam. Bei Bedarf prüfen wir weitergehende Maßnahmen und informieren darüber.
Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung von Reisen und Verlängerungsaufenthalten auf Sansibar.
Mit freundlichen Grüssen
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

