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24.5.2012 : 13:09 : +0200

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Thailand: Lage normalisiert sich zunehmend - Studiosus - Stand: 26. Mai 2010

Nach den schweren Auseinandersetzungen zwischen oppositionellen „Rothemden“ und den Sicherheitskräften normalisiert sich das öffentliche Leben in Bangkok zunehmend. Seit dem 20. Mai ist es zu keinen neuen gewalttätigen Vorfällen mehr gekommen, die verbliebenen Demonstranten haben das Stadtzentrum verlassen. Nach Einschätzung internationaler Beobachter gibt es aktuell trotz des am 25. Mai erlassenen Haftbefehls gegen Ex-Premier Thaksin und eines von der Opposition eingeleiteten Amtsenthebungsverfahrens gegen den amtierenden Ministerpräsidenten Abhisit Vejjajiva keine Anhaltspunkte für eine erneute Eskalation der Lage.

Nicht in Zusammenhang mit diesen jüngsten innenpolitischen Auseinandersetzungen, sondern mit einem seit 2004 im äußersten Süden Thailands bestehenden Binnenkonflikt steht ein am 26. Mai verübter Anschlag in der südthailändischen Stadt Yala. Bei diesem kamen zwei Menschen ums Leben.

In Reaktion auf die momentane Entspannung der Lage hat das Auswärtige Amt am 25. Mai seinen Sicherheitshinweis zu Thailand deutlich entschärft. Es rät jedoch bis zu einer Aufhebung der derzeit noch geltenden nächtlichen Ausgangssperre von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Bangkok und in den Norden ab und schreibt wörtlich:

„Nach der Räumung des Versammlungsortes der außerparlamentarischen Opposition ("Rothemden") und den darauf folgenden Brandanschlägen am 19. Mai hat sich die Sicherheitslage in Bangkok und in den Provinzen im Norden/Nordosten normalisiert. Bislang gesperrte Straßen sind am 24. Mai für den Verkehr wieder frei gegeben worden. Der öffentliche Nahverkehr hat seinen Dienst wieder aufgenommen. Dessen ungeachtet hält die thailändische Regierung aus präventiven Gründen die nächtliche Ausgangsperre (24.00 bis 04.00 Uhr) für Bangkok und 23 Provinzen im Norden/Nordosten des Landes bis voraussichtlich Freitag, den 28. Mai, 04.00 Uhr, aufrecht. Zudem finden im Stadtzentrum Bangkoks vereinzelt noch Verkehrskontrollen statt. Bis zur Aufhebung der nächtlichen Ausgangssperre rät das Auswärtige Amt von nicht notwendigen Reisen nach Bangkok und in den Norden/Nordosten ab. ... Die Tourismusregionen im Süden des Landes waren von den Demonstrationen nicht betroffen. ... Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands ( Narathiwat, Yala und Pattani sowie die in der Nachbarschaft liegende Provinz Songhkla an der Grenze zu Malaysia) wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten. Hier besteht Lebensgefahr.“

Derzeit reisen keine Gäste von uns in Thailand. Die nächsten Thailand-Reisen beginnen am 23. Juli, weitere folgen im August.

Vor dem Hintergrund der Normalisierung der Situation gehen wir davon aus, dass wir alle diese Reisen ohne Einschränkung durchführen können. Reisen in die Provinz Yala und in die anderen unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im äußersten Süden Thailands bieten wir seit vielen Jahren nicht mehr an.

Unabhängig von der aktuellen Lage-Entspannung sind Reiseleiter und thailändische Leistungspartner im gesamten Land und insbesondere in der Hauptstadt zur Vorsicht und zur weiträumigen Vermeidung von Demonstrationen aufgefordert.  

Es besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Thailand-Reisen.


Mit freundlichen Grüssen

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch

Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

26.05.2010 00:00 Alter: 2 Jahre