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Venezuela: Spannungen im Grenzgebiet zu Kolumbien - Studiosus - Stand: 11. November 2009
Nach der Unterzeichnung eines neuen Militärabkommens zwischen den USA und Kolumbien in der ersten Novemberwoche haben die Spannungen mit dem Nachbarland Venezuela deutlich zugenommen. Der venezolanische Staatspräsident hatte am 8. November die Bevölkerung in einer Fernsehsendung aufgefordert, sich auf einen möglichen Konflikt mit dem Nachbarland vorzubereiten. In der Zwischenzeit haben sich mehrere lateinamerikanische Regierungen und die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) vermittelnd in die Auseinandersetzung eingeschaltet.
Ein Zwischenfall an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze von Anfang November hat die Spannungen weiter angeheizt. Einige kolumbianische Regionen im Grenzgebiet zu Venezuela stehen unter der Kontrolle der linksgerichteten FARC-Rebellen. Kolumbien beschuldigte mehrmals das Nachbarland, Waffen an die Rebellengruppe zu liefern.
Vor diesem Hintergrund hat das Auswärtige Amt am 11. November seine Sicherheitshinweise zu Venezuela aktualisiert. Es rät generell von Grenzübertritten nach Kolumbien auf dem Landweg ab und schreibt wörtlich:
„In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze in den venezolanischen Teilstaaten Amazonas, Apure, Barinas, Táchira und Zulia besteht als Folge des kolumbianischen Binnenkonflikts eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen. Von Reisen in die Grenzregion zu Kolumbien wird abgeraten. Abgeraten wird auch von der Ausreise nach Kolumbien über den Landweg. Wie in den vergangenen Wochen ist auch weiterhin mit vorübergehenden Schließungen der Grenze zu Kolumbien zu rechnen, so dass es teilweise zu extrem langen Wartezeiten kommen kann.“
Aktuell reisen Gäste von uns in Venezuela. Sie reisen fernab des Grenzgebiets zu Kolumbien in den zentralvenezolanischen Llanos und sind wohlauf. Die nächste Venezuela-Reise beginnt am 15. November. Ausflüge und Aufenthalte im Grenzgebiet zu Kolumbien sind bei keiner dieser Reisen vorgesehen.
Erst im Juli 2010 ist bei einer unserer Südamerika-Reisen auf der Strecke zwischen Cartagena und Maracaibo, also in einem bisher stets ruhigen Teil Kolumbiens, ein Grenzübertritt auf dem Landweg von Kolumbien nach Venezuela geplant. Vorsorglich werden wir bereits jetzt alle Vorkehrungen treffen und den Gästen statt des Landwegs eine Flugverbindung zwischen den beiden Städten anbieten.
In Kolumbien reisen derzeit keine Gäste von uns. Die nächsten Abreisen sind erst wieder ab März 2010 vorgesehen.
Wir werden die weitere Entwicklung in beiden Ländern sehr aufmerksam verfolgen, alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen treffen und bei Bedarf umgehend informieren.
Mit freundlichen Grüssen
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

