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Thailand: Lage in Bangkok entspannt sich - Studiosus - Stand: 7. Mai 2010
Nachdem auch die oppositionellen „Rothemden“ dem Versöhnungsplan von Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva grundsätzlich zugestimmt haben, hat sich die innenpolitische Lage in Thailand wieder etwas entspannt. Der Plan sieht die Auflösung des Parlaments in der zweiten Septemberhälfte und Neuwahlen im November vor. Im Gegenzug fordert Abhisit das Ende der seit Wochen anhaltenden Proteste der Opposition in Bangkok. Oppositionsvertreter haben zwar grundsätzliche Bereitschaft signalisiert, ihre Anhänger aus Bangkok abzuziehen, eine abschließende Einigung konnte bisher jedoch noch nicht erzielt werden.
In Reaktion auf die Verbesserung der Sicherheitslage hat das Auswärtige Amt am 6. Mai seinen Sicherheitshinweis aktualisiert. Es rät nun nicht mehr von Reisen nach Bangkok ab und schreibt wörtlich:
„Vor dem Hintergrund andauernder politischer Proteste und der daraus resultierenden unübersichtlichen Sicherheitslage wird bei Reisen nach Bangkok zu Vorsicht geraten. Die Nutzung des Bangkoker Flughafens als Transitflughafen für Flüge innerhalb Thailands oder ins Ausland ist in keiner Weise beeinträchtigt. Die Tourismusregionen im Süden des Landes sind von den Demonstrationen derzeit nicht betroffen.
„Die seit Mitte März andauernden Demonstrationen der außerparlamentarischen Opposition („Rothemden“) in Bangkok hatten am 10. und 22. April Menschenleben gefordert. Bereits am 7. April hatte die thailändische Regierung den Ausnahmezustand für die Hauptstadt Bangkok und die umliegenden Provinzen verfügt, der u.a. die Möglichkeit gibt, Versammlungen von mehr als fünf Personen aufzulösen. Insbesondere das Touristen- und Einkaufsviertel rund um die Kreuzung Ratchadamri / Ploenchit Road hat sich zum Demonstrationsschwerpunkt entwickelt. Zahlreiche Hotels und Geschäfte haben dort geschlossen, der Verkehr ist erheblich behindert. ... Weitere gewaltsame Auseinandersetzungen an diesen und möglichen neuen Demonstrationsorten sind nicht auszuschließen. Es wird daher dringend empfohlen, die genannten Orte sowie Menschenansammlungen und Demonstrationen im Allgemeinen weiträumig zu meiden und sich über die Medien über die weitere Entwicklung unterrichtet zu halten. Reisen und insbesondere Flüge nach und von Bangkok sind grundsätzlich weiterhin möglich. Wegen der angespannten Lage kann es jedoch zu weitergehenden Einschränkungen der Bewegungsfreiheit in Bangkok kommen, von denen auch Touristen und Geschäftsreisende betroffen sein könnten.“
Aktuell befinden sich keine Gäste von uns in Thailand. Die nächsten Reisen sind aus saisonalen Gründen erst wieder im Juli vorgesehen.
Wir werden die weitere Entwicklung sehr aufmerksam verfolgen, bei Bedarf weitergehende Maßnahmen prüfen und betroffene Kunden zeitnah informieren. Aufgrund der Entspannung der Situation in den letzten Tagen gehen wir jedoch davon aus, dass wir alle ab Juli geplanten Reisen wieder wie vorgesehen durchführen können.
Für diese ab Juli geplanten Thailand-Reisen besteht kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung.
Mit freundlichen Grüssen
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

