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24.5.2012 : 13:57 : +0200

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Thailand: Auswärtiges Amt verschärft Sicherheitshinweis - Studiosus - Stand: 27. April 2010

Die innenpolitische Lage in Thailand, insbesondere in der Hauptstadt Bangkok, spitzt sich weiter zu. Die erneute Suche nach einer Kompromisslösung mit dem Ziel einer Verminderung der Spannungen zwischen den oppositionellen „Rothemden“ und der Regierung wurde am 25. April ergebnislos beendet. Internationale Beobachter befürchten nun eine baldige Räumung des Geschäftsviertels von Bangkok. Eine weitere Ausdehnung des Machtkampfes in die Nordregionen, dem Machtzentrum der Oppositionsbewegung, ist nicht auszuschließen. Auf wichtigen Straßenverbindungen zwischen dem Norden und der Hauptstadt haben „Rothemden“ Straßenblockaden errichtet, um die Verlagerung von Polizeikräften nach Bangkok zu verhindern.

In Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen hat das Auswärtige Amt am 26. April seinen Sicherheitshinweis zu Thailand erneut verschärft. Das Amt rät nun dringend von Reisen nach Bangkok ab, fordert auch in Nordthailand zu erhöhter Vorsicht auf und schreibt wörtlich (Fettsetzungen im Original):

„Vor dem Hintergrund andauernder politischer Proteste und der daraus resultierenden unübersichtlichen Sicherheitslage wird von Reisen nach Bangkok dringend abgeraten. Die Nutzung des Bangkoker Flughafens als Transitflughafen für Flüge innerhalb Thailands oder ins Ausland ist derzeit nicht beeinträchtigt.

Im Norden des Landes kam es zu vereinzelten Protesten, die bisher friedlich verliefen. Da eine Ausweitung des Konflikts in die Nordregionen nicht ausgeschlossen werden kann, wird bei Reisen nach Nordthailand dringend geraten, besondere Vorsicht zu üben und die politische Entwicklung vor Ort in den Medien sehr aufmerksam zu verfolgen.“

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Thailand. Die nächste Thailand-Reise beginnt wieder am 7. Mai. Neben einem mehrtägigen Aufenthalt in der Hauptstadt Bangkok bildet ein ausgedehnter Besuch im Norden den Schwerpunkt dieser Rundreise. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Spannungen in Bangkok, der Gefahr einer Eskalation im Norden sowie der aktuellen Lage-Einschätzung des Auswärtigen Amtes sehen wir keine Möglichkeit, die Reise wie geplant durchzuführen. Wir werden daher die Reise umgehend absagen und den Gästen attraktive Alternativreisen im betreffenden Zeitraum anbieten.  

Weitere Thailand-Reisen sind aus saisonalen Gründen erst wieder im Juli vorgesehen. Wir werden die weitere Entwicklung der Lage sehr aufmerksam verfolgen. Bei Bedarf prüfen wir weitergehende Maßnahmen und werden betroffene Kunden zeitnah informieren.

Für Thailand-Reisen ab Anfang Juli besteht aktuell kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung.



Mit freundlichen Grüssen

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch

Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

27.04.2010 00:00 Alter: 2 Jahre