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24.5.2012 : 13:58 : +0200

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Thailand: Weitere Verschärfung der Situation in Bangkok - Studiosus - Stand: 23. April 2010

Die Lage in der thailändischen Hauptstadt Bangkok hat sich seit dem 22. April deutlich zugespitzt. Angesichts der Situation wurde eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitskabinetts einberufen. Die Armee kündigte eine bevorstehende Räumung des Geschäftsviertels von Bangkok an und forderte die oppositionellen „Rothemden“ auf, das von ihnen besetzte Stadtviertel umgehend zu verlassen. Internationale Beobachter befürchten in diesem Zusammenhang die baldige Ausrufung des Kriegsrechts. Zudem kommt es seit dem 22. April zu teils gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anhängern und Gegnern der „Rothemden“. Letztere versuchen, die seit Wochen bestehende Blockade wichtiger Straßen aufzulösen.

Die Spannungen in Bangkok haben bisher noch keine Auswirkungen auf die übrigen Landesteile. Abgesehen von einigen friedlich verlaufenen Demonstrationen im Norden Thailands ist die Lage im Land ruhig.

In Reaktion auf die jüngste Zuspitzung der Sicherheitslage rät das Auswärtige Amt seit dem 23. April von nicht unbedingt erforderlichen (also auch touristischen) Reisen nach Bangkok ab. Wörtlich schreibt das Amt:

„Vor dem Hintergrund andauernder politischer Proteste und der daraus resultierenden unübersichtlichen Sicherheitslage wird von nicht unbedingt notwendigen Reisen nach Bangkok derzeit abgeraten. Die Nutzung des Bangkoker Flughafens als Transitflughafen für Flüge innerhalb Thailands oder ins Ausland ist nicht beeinträchtigt. Die Tourismusregionen außerhalb Bangkoks sind von den Demonstrationen derzeit nicht betroffen. Allerdings kam es im Norden des Landes zu vereinzelten Protesten, die bisher friedlich verliefen.

Am 22. April 2010 ereigneten sich im Bankenviertel der Hauptstadt Bangkok, in der Nähe der Skytrain-Station Sala Däng, mehrere Explosionen. Es wurden mehrere Menschen getötet und Dutzende verletzt.

Die seit Mitte März andauernden Demonstrationen der außerparlamentarischen Opposition („Rothemden“) in Bangkok haben am 10. April erstmals Menschenleben gefordert. Bei der versuchten Räumung eines Versammlungsorts gab es Tote und mehrere Hundert Verletzte. Bereits am 7. April hatte die thailändische Regierung den Ausnahmezustand für die Hauptstadt Bangkok und die umliegenden Provinzen verfügt, der u.a. die Möglichkeit gibt, Versammlungen von mehr als fünf Personen aufzulösen.“

Aktuell reisen Gäste von uns in Thailand, in Bangkok selbst halten sich keine Kunden auf.

Aus saisonalen Gründen sind in den nächsten Tagen keine Thailand-Reisen geplant. Die Ankunft der nächsten Reisegruppe in der thailändischen Hauptstadt ist erst am 8. Mai vorgesehen. Wir werden die Gäste dieser Thailand-Rundreise umgehend per Rundschreiben über die aktuelle Entwicklung in Bangkok informieren und ihnen bereits jetzt für den Fall einer anhaltend kritischen Lage ein alternatives Thailand-Programm ohne Aufenthalt in der Hauptstadt anbieten.

Die weitere Entwicklung der Situation verfolgen wir sehr aufmerksam. Bei Bedarf informieren wir umgehend und ergreifen alle für die Sicherheit unserer Kunden erforderlichen Maßnahmen. Grundsätzlich und über die aktuelle Zuspitzung der Lage in Bangkok hinaus sind Reiseleiter und thailändische Leistungspartner im gesamten Land zur strikten Einhaltung aller vom Auswärtigen Amt empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen aufgefordert.


Mit freundlichen Grüssen

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch

Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

23.04.2010 00:00 Alter: 2 Jahre