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24.5.2012 : 14:07 : +0200

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Thailand: Erneute Verschärfung der Situation in Bangkok - Studiosus - Stand: 21. April 2010

Angesichts einer in den nächsten Tagen möglichen Niederschlagung der seit Wochen anhaltenden Proteste der oppositionellen „Rothemden“ hat sich die Lage in der thailändischen Hauptstadt Bangkok verschärft. Medienberichten zufolge errichteten Oppositionsanhänger an mehreren Stellen im zentralen Einkaufsviertel der Stadt Barrikaden. Die Chancen auf eine Wiederaufnahme des Ende März abgebrochenen Dialogs zwischen der Regierung und Oppositionellen werden von Beobachtern aktuell als äußerst gering angesehen. Am 10. April kam es bei einem ersten Versuch, die Proteste aufzulösen, zu schweren Auseinandersetzungen im Finanzzentrum der Stadt.

In Reaktion auf die aktuelle Lage hat das Auswärtige Amt am 21. April seinen Sicherheitshinweis überarbeitet. Wörtlich heißt es:

„Die seit Mitte März andauernden Demonstrationen der außerparlamentarischen Opposition („Rothemden“) in Bangkok haben am 10. April erstmals Menschenleben gefordert. ... Bereits am 7. April hatte die thailändische Regierung den Ausnahmezustand für die Hauptstadt Bangkok und die umliegenden Provinzen verfügt, der u.a. die Möglichkeit gibt, Versammlungen von mehr als fünf Personen aufzulösen. Derzeit besetzen die Demonstranten das Touristen- und Einkaufsviertel rund um die Kreuzung Ratchadamri / Plönchit Road. Zahlreiche Hotels und Geschäfte haben dort geschlossen, der Verkehr ist erheblich behindert. Um eine Ausweitung der Proteste auf das angrenzende Bankenviertel (Silom Road, einschl. Patpong und Lumphini Park) zu verhindern, wurde ein massives, teilweise schwer bewaffnetes Aufgebot an Sicherheitskräften entsandt. Auch in diesem Bereich ist mit erheblichen Behinderungen zu rechnen.

Weitere gewaltsame Auseinandersetzungen an diesen und möglichen neuen Demonstrationsorten sind nicht auszuschließen. Es wird daher dringend empfohlen, die genannten Orte sowie Menschenansammlungen und Demonstrationen im Allgemeinen weiträumig zu meiden und sich über die Medien über die weitere Entwicklung unterrichtet zu halten. Reisen und insbesondere Flüge nach und von Bangkok sind grundsätzlich weiterhin möglich. Wegen der angespannten Lage kann es jedoch zu weitergehenden Einschränkungen der Bewegungsfreiheit in Bangkok kommen, von denen auch Touristen und Geschäftsreisende betroffen sein könnten. So schließt die thailändische Regierung weitere Eskalationsstufen und die drastische Verschärfung eigener Sicherheitsmaßnahmen für den Großraum Bangkok nicht mehr aus. Im Norden des Landes kam es bisher nur zu vereinzelten Protesten, die friedlich verliefen. Phuket und die Tourismusregionen im Süden Thailands sind von den Demonstrationen derzeit nicht betroffen.“

Aktuell reisen Gäste von uns in Thailand, in Bangkok selbst halten sich derzeit keine Gäste auf. Weitere Ankünfte in der thailändischen Hauptstadt sind ab dem 8. Mai geplant.

Wir werden die Entwicklung der Lage im Land aufmerksam verfolgen und bei Bedarf umgehend informieren. Grundsätzlich sind Reiseleiter und thailändische Leistungspartner im gesamten Land und insbesondere in der Hauptstadt zur strikten Einhaltung aller vom Auswärtigen Amt empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen aufgefordert.

Es besteht auch weiterhin kein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Thailand-Reisen.



Mit freundlichen Grüssen

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch

Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

21.04.2010 00:00 Alter: 2 Jahre