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24.5.2012 : 14:12 : +0200

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Kirgisistan: Auswärtiges Amt rät von Reisen in das Land ab - Studiosus- Stand: 8. April 2010

Die innenpolitische Lage in der zentralasiatischen Republik Kirgisistan bleibt nach den schweren Unruhen vom 7. April unübersichtlich. Am 7. April abends hat Berichten der kirgisischen Nachrichtenagentur Akipress zufolge die Opposition eine Übergangsregierung unter der Leitung der früheren Außenministerin Rosa Otunbajewa gebildet. Polizei, Medien und der Flughafen der Hauptstadt befinden sich in der Hand der Gegner von Staatspräsident Bakijew. Dieser hat nach übereinstimmenden Meldungen die Hauptstadt verlassen. Unklar ist derzeit noch, ob er vom Süden des Landes aus eine Rückkehr an die Macht vorbereitet oder ins Ausland geflohen ist. 

In Reaktion auf die jüngste Entwicklung hat das Auswärtige Amt am 7. April abends seinen Sicherheitshinweis zu Kirgisistan erneut aktualisiert. Es rät nun von nicht unbedingt erforderlichen Reisen in das zentralasiatische Land ab und schreibt wörtlich: 

„Aufgrund der unübersichtlichen Sicherheitslage in Kirgisistan wird derzeit von nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Kirgisistan abgeraten.

Aus der Hauptstadt Bischkek sowie den Städten Talas, Tokmok und Naryn werden größere und teilweise gewalttätige Demonstrationen gemeldet; nach Medienberichten soll es bereits Tote und Verletzte gegeben haben. Eine weitere Eskalation der Ereignisse kann nicht ausgeschlossen werden, ebenso eine Ausweitung auf weitere Städte des Landes. Reisende werden gebeten, Menschenansammlungen zu meiden und die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.“

Aktuell reisen keine Gäste von uns in Kirgisistan. Die nächste Reisegruppe sollte dort am 15. April im Rahmen einer umfassenden Zentralasien-Reise eintreffen. Weitere Aufenthalte waren - ebenfalls im Rahmen von umfassenden Zentralasienreisen - ab Anfang Mai geplant. 

Vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse und der aktuellen Sicherheitseinschätzung des Auswärtigen Amtes sehen wir derzeit und bis zu einer nachhaltigen Beruhigung der Lage keine Möglichkeit, Reisen nach Kirgisistan durchzuführen. 

Wir werden daher ab sofort und bis auf Weiteres unsere Zentralasienreisen so umrouten, dass alle Aufenthalte in Kirgisistan vermieden werden. Den Gästen bieten wir als Ersatz attraktive Alternativprogramme in anderen Ländern Zentralasiens an. Sollte es in den nächsten Tagen bzw. Wochen zu einer nachhaltigen Stabilisierung der Sicherheitslage im Land kommen, nehmen wir alle geplanten Umroutungen wieder zurück.  

Alle betroffenen Gäste - in einem ersten Schritt mit Abreise bis zum 10. Juni - werden wir umgehend per Rundschreiben über die aktuelle Lage in Kirgisistan und die erforderlichen Umroutungen informieren. 

Durch den Wegfall des Aufenthalts in Kirgisistan ändern sich das Programm und der Zuschnitt der betroffenen Zentralasien-Reisen wesentlich. Aus diesem Grund räumen wir bei allen Reisen mit geplanten Aufenthalten in Kirgisistan und bei Abreise bis zum 10. Juni ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung ein. 

Wir beobachten die Entwicklung der Lage weiterhin sehr aufmerksam. Sollte es neue Entwicklungen in Bezug auf die Durchführbarkeit unserer Reisen geben, informieren wir umgehend. 


Mit freundlichen Grüssen

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch

Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

08.04.2010 13:40 Alter: 2 Jahre