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24.5.2012 : 14:13 : +0200

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Peru: Panamericana nach gewalttätigen Protesten blockiert - Studiosus- Stand: 6. April 2010

Seit einigen Tagen kommt es in Peru zu Protesten der Betreiber von Kleinbergwerken und der dort tätigen Minenarbeiter. Auslöser ist ein vor kurzem verabschiedetes Gesetz der peruanischen Regierung, das die Tätigkeit der meist illegal betriebenen Kleinbergwerke regeln soll. Bei schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften im circa 600 Kilometer südlich von Lima an der Panamericana gelegenen Küstenort Chala wurden am 5. April sechs Bergarbeiter erschossen. Die wichtige Verbindungsstraße zwischen Nazca und dem Süden des Landes wird seither von Tausenden Demonstranten blockiert. 

In Reaktion auf diese Ereignisse hat das Auswärtige Amt am 6. April folgenden aktuellen Hinweis in seine Reiseinformationen zu Peru eingefügt: 

„Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen streikender Bergarbeiter mit Ordnungskräften hat es in den vergangenen Tagen mehrere Todesopfer gegeben. Auch die Fernstraße "Panamericana" wurde zeitweise an mehreren Stellen unterbrochen. Reisen ins südliche Peru (einschließlich der Stadt Arequipa) und zurück nach Lima sind derzeit nur mit dem Flugzeug möglich. Die peruanische Luftwaffe hat eine Luftbrücke zwischen Arequipa und Pisco eingerichtet. 
Es ist nicht auszuschließen, dass auch der Busreiseverkehr zwischen Lima und Abancay/Cusco von den Straßenblockaden beeinträchtigt wird. Reisenden wird daher bis auf Weiteres geraten, auch zwischen Lima und Cusco per Flugzeug zu reisen. 
Gewalttätige Straßenblockaden gibt es auch in der Provinz Madre de Dios, wo eine weitere Eskalation erwartet wird. Von nicht unbedingt notwendigen UEberlandreisen in diese Provinz wird abgeraten. Diese Einschränkung gilt nicht für Fahrten von Cusco in den Manu-Nationalpark. 
Kurzfristig muss auch in anderen Landesteilen mit gewalttätigen Protesten und Blockaden gerechnet werden. Reisenden wird empfohlen, die örtliche Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen und aktuelle Informationen über die Sicherheitslage bei den jeweiligen Reiseveranstaltern einzuholen.“

Aktuell reisen viele Gäste von uns in Peru, keine jedoch in den von Straßenblockaden betroffenen Landesteilen. Alle unsere Gäste sind wohlauf. 

Grundsätzlich benutzen wir die Panamericana zwischen Nazca und Arequipa bei vielen Peru-Reisen. Die nächsten Fahrten auf dieser Strecke sind allerdings erst wieder in der zweiten Maihälfte geplant. Überlandfahrten in der ostperuanischen Provinz Madre de Dios und auf der Strecke Nazca-Abancay-Cusco sind in diesem Jahr bei keiner unserer Reisen vorgesehen. 

Wir gehen davon aus, dass sich die Lage bis zu den nächsten Abreisen im Mai wieder entspannt. Streiks und lokale gewalttätige Proteste kommen in Peru vergleichsweise häufig vor. Wir weisen unsere Gäste daher in den bei Buchung und mit den Reiseunterlagen versandten Sicherheitsinformationen explizit auf die Möglichkeit von daraus resultierenden, auch kurzfristigen, Programmänderungen hin. 

Wir verfolgen die weitere Entwicklung der Lage im Land sehr aufmerksam und informieren bei Bedarf umgehend. 

Ein Recht auf kostenlose Umbuchung oder Stornierung unserer Peru-Reisen besteht derzeit nicht.


Mit freundlichen Grüssen

Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch

Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

06.04.2010 13:28 Alter: 2 Jahre