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Israel: Zu den jüngsten Unruhen im Osten Jerusalems - Studiosus- Stand: 17. März 2010
In einigen Stadtvierteln von Ost-Jerusalem ist es am 16. März zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen palästinensischen Demonstranten und israelischer Polizei gekommen. Ausgelöst wurden die Proteste durch die Einweihung der Hurwa-Synagoge, die unweit der Al-Aksa-Moschee in der Altstadt von Jerusalem liegt. Medienberichten zufolge wurden mehrere Menschen verletzt. Weitere, auch gewaltsame Auseinandersetzungen sind in den nächsten Tagen nicht auszuschließen. Aktuell ist die Lage jedoch nach allen uns aus Jerusalem vorliegenden Berichten wieder ruhig.
In seinem zuletzt am 8. Januar 2010 aktualisierten Sicherheitshinweis weist das Auswärtige Amt auf die Gefahr von Unruhen in Jerusalem und in anderen Städten hin, in denen palästinensische Israelis leben, und schreibt wörtlich:
"Die Sicherheitslage in Israel und in den palästinensischen Gebieten ist weiterhin angespannt. Vor Ort befindliche Personen in Israel und den palästinensischen Gebieten werden zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. ... In der Altstadt von Jerusalem sollten Sie besondere Vorsicht walten lassen und größere Menschenansammlungen meiden. Freitags sollten Sie die Altstadt nach Möglichkeit ganz meiden, weil sich viele Menschen zum Freitagsgebet am Haram Al-Sharif (Tempelberg) einfinden. Dabei können kleinste Vorfälle zu Unruhen führen. ... Speziell in Städten, in denen auch israelische Palästinenser leben, besteht die Gefahr von Unruhen.“
Aktuell reisen viele Gäste von uns in Israel, sie sind alle wohlauf. Während der Unruhen am 16. März hielten sich keine Gäste in Jerusalem auf. Weitere Israel-Reisen beginnen ab dem 17. März. Bei all diesen Reisen sind Aufenthalte in Jerusalem geplant.
Wir werden die weitere Entwicklung der Lage sehr aufmerksam beobachten und alle für die Sicherheit unserer Gäste erforderlichen Maßnahmen ergreifen. Demonstrationen meiden wir weiträumig, Reiseleiter und israelischen Leistungspartner sind landesweit und insbesondere in Jerusalem zu größtmöglicher Vorsicht aufgefordert. Zudem führen wir seit Jahren an Freitagen sowie an hohen islamischen beziehungsweise jüdischen Feiertagen keine Besichtigungen in der Altstadt von Jerusalem durch. Unsere Reiseprogramme sind so angelegt, dass an Freitagen Besichtigungen in der Neustadt beziehungsweise in der Umgebung stattfinden. Von uns genutzte Hotels in Jerusalem liegen außerhalb der Altstadt.
Unsere Israel-Gäste erhalten den jeweils gültigen Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes bei Buchung und mit ihren Reiseunterlagen. Sie sind somit in allgemeiner Form über die erhöhte terroristische Gefährdung im ganzen Land und über die Möglichkeit von gewalttätigen Auseinandersetzungen in der Jerusalemer Altstadt unterrichtet.
Unabhängig von den jüngsten Unruhen in Jerusalem haben unsere Israel-Gäste ein Recht auf kostenlose Umbuchung ihrer Reise bis vier Wochen vor Abreise.
Mit freundlichen Grüssen
Studiosus Reisen München GmbH
Riesstr. 25, 80992 München
HR München B 40171
Geschäftsführer: Peter-Mario Kubsch
Anm: Die Nachricht bezieht sich nur auf Angebote von unserem Partner Studiosus

